Kirche St. Valentin

Oberhalb von Seis, in St. Valentin, erhebt sich das gleichnamige Kirchlein vor dem mächtigen Schlernmassiv.

Unterhalb der Seiser Alm und oberhalb von Seis, aber zur Gemeinde Kastelruth gehörig, befindet sich die Streusiedlung St. Valentin. Dort thront auf rund 1.130 m Meereshöhe auch eine kleine Kirche inmitten von Wiesen und Feldern. Sie ist für ihre gut erhaltenen Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert bekannt: Eines davon zeigt die Hl. Drei Könige in der Landschaft der Seiser Alm.

Das St. Valentin-Kirchlein wurde 1244 erstmals urkundlich erwähnt: Der Glockenturm und die gekuppelten Fenster weisen noch auf das 13. Jahrhundert hin. Geweiht wurde sie dem Hl. Valentin von Terni, Patron der Liebenden und Namensgeber des Valentinstages. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut. Im Inneren befindet sich heute noch ein Flügelaltar im spätgotischen Stil, der Chor war früher vollständig mit Szenen aus dem Alten Testament ausgemalt.

Auch eine Sage rankt sich um diese heilige Stätte: Ein Stier wütete auf den Hügeln von St. Valentin, bis er im Erdreich auf eine Glocke stieß, die in der Kirche aufgehängt wurde. Sie wird heute noch “Stier zu St. Valentin” genannt und soll Unwetter vertreiben, weshalb sie von den Schlernhexen besonders gefürchtet wird.

Öffnungszeiten:
auf Anfrage beim Mesner

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