Kirche St. Oswald

Die Geschichte der Kirche zum Hl. Oswald im Weiler St. Oswald reicht bis in die romanische Zeit zurück.

Auf 750 m Meereshöhe liegt hoch über dem Eisacktal der Weiler St. Oswald in einer Gegend, die bereits vor über 4.000 Jahren besiedelt war. Neben einer Schule, einer Feuerwehr, drei Einkehrmöglichkeiten und mehreren Bauernhöfen ist hier auch ein schmuckes Kirchlein zu finden.

Der Bau geht auf die romanische Zeit zurück und wurde 1234 erstmals urkundlich erwähnt. In der gotischen Epoche wurde das Kirchlein dann mit wunderschönen Fresken ausgeschmückt. Später wurde die St. Oswald-Kirche barockisiert: Dies ist außen am Zwiebeldach des Turms mit seinen feinen, roten Ziegeln und innen am Flügelaltar aus dem 18. Jahrhundert bestens erkennbar.

Das Ölgemälde auf dem Flügelaltar zeigt den Hl. Oswald, König des angelsächsischen Königreiches Northumbria. Er wird als Patron der Kreuzfahrer, der Schnitter und des Viehs sowie als Pestheiliger verehrt. Dargestellt ist daneben der zweite Kirchenpatron: Papst Silvester, der in der Hand das Buch mit den Beschlüssen des Konzils von Nizäa hält. Sehenswert ist auch der Schlussstein im Presbyteriumgewölbe aus dem 13. Jahrhundert: Auch er zeigt den Hl. Oswald.

Öffnungszeiten:
tagsüber öffentlich zugänglich (von Mai-Oktober)

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