Zallinger Kirchlein

In Saltria auf der Seiser Alm, auf über 2.000 m Meereshöhe, steht eine bezaubernde kleine Kapelle aus dem Jahr 1857.

1857 ließ Karl von Zallinger-Stillendorf aus Bozen ein kleines Gotteshaus aus Kalksteinquadern erbauen, das ein Jahr später eingeweiht wurde: das Zallinger Kirchlein. Das neugotische Gebäude wurde der Unbefleckten Muttergottes geweiht und nach der Zallinger Alm benannt. Diese Alm, bis ins 19. Jahrhundert auch als Sassegg Alm bekannt, befindet sich auf 2.037 m Meereshöhe am Fuße des Plattkofels, ein 2.969 m hoher Berg der Langkofelgruppe in den Dolomiten.

Zur 100-Jahr und 150-Jahr Feier des Kirchleins wurde es restauriert, danach nochmals 2007. Sie ist die höchstgelegenste Kapelle in Südtirol, in der heute noch Messfeiern abgehalten werden, darunter am 15. August, dem Kirchtag zu Mariä Himmelfahrt.

Das Zallinger Kirchlein ist ganzjährig geöffnet, in seinem Inneren befindet sich eine Gedenktafel, die an den Erbauer erinnert. Auch für Hochzeitsfeiern ist die Kapelle ein beliebter Ort und eine idyllische Kulisse. Daneben befindet sich das gleichnamige Schutzhaus.

Öffnungszeiten:
tagsüber öffentlich zugänglich

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