Pfarrkirche Seis am Schlern

Als die alte Maria-Hilf-Kirche zu klein wurde, wurde Mitte der 1930er Jahre die neue Pfarrkirche von Seis erbaut.

1937 planten die Architekten M. Amonn und A. Fingerle die neue Pfarrkirche von Seis auf dem Oswald-von-Wolkenstein-Platz. Es handelt sich dabei um eine Saalkirche mit Apsis und Glockenturm, dessen fünf Glocken aus der berühmten Glockengießerei Grassmayr aus Innsbruck stammen. 1950, nach den Kriegswirren, wurde sie dem Heiligen Kreuz geweiht.

Erwähnenswert sind vor allem die vier kleinen Fenster in der Apsis, die die Buße, die Firmung, die Priesterweihe und die Krankensalbung darstellen, und das Taufbecken aus Kupferblech des Südtiroler Künstlers Martin Rainer (1923-2012). Gegenüber steht in einer Nische die Schmerzhafte Muttergottes, eine Skulptur aus dem 17. Jahrhundert. Die vier großen rundbogigen Fenstern zeigen hingegen die Bergpredigt und die Sakramente der Taufe, Eucharistie und Ehe.

Die Kirche ist öffentlich zugänglich, am Wochenende werden Heilige Messen abgehalten: in italienischer Sprache am Samstag um 18.00 Uhr (Mitte Juni bis Ende Oktober und Weihnachten bis Ostern) und am Sonntag um 08.30 Uhr in deutscher Sprache.

Öffnungszeiten:
tagsüber öffentlich zugänglich

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