St. Oswald

Das Dorf St. Owald liegt südwestlich von Kastelruth hoch ober dem Eisacktal und ist Heimatort eines der wohl berühmtesten Kastelruther.

St. Oswald liegt auf etwa 750 m Meereshöhe unter dem Laranzer Wald, zwischen dem Eisacktal und dem Frötschbachtal. Eine kleine Straße führt von Seis in den Ort und weiter in Richtung Waidbruck. Traditionsreiche Bauernhöfe weisen auf eine alte Siedlungsgeschichte von St. Oswald hin, die bereits vor 4.000 Jahren begonnen haben soll. Heute zählt der kleine Ort zählt mit den umgebenden Höfen rund 150 Einwohner, sein wohl bekanntester Sohn ist Norbert Rier, der Chef der Kastelruther Spatzen, der hier am Fuschghof eine äußerst erfolgreiche Halfinger-Pferdezucht betreibt.

Zu den Sehenswürdigkeiten im Ort gehört das Bauernmuseum am Tschötscherhof wo man alte Geräte und Gegenstände aus der Lebensweise der Bergbauern der vergangenen Jahrhunderte zusammengetragen hat. Die Kirche, die den vier Evangelisten geweiht ist, geht auf die romanische Zeit zurück, wurde später allerdings barockisiert, was man äußerlich am Zwiebeldach des Turms erkennen kann. Einen Spaziergang vom Dorf entfernt befinden sich die Ruine Aichach und der Kräuterhof Pfleger. Aufgrund seiner günstigen Höhenlage wird in der Umgebung auch Wein angebaut, und im Herbst laden die Höfe von St. Oswald zum Törggelen ein.

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