Trostburg

Das Schloss am Eingang ins Grödnertal.

Die Trostburg ist eine der bekanntesten Burgen, auch infolge ihrer hervorragenden Lage über der nord-südlichen Hauptstraße durch Tirol, an der Brennerstraße. Sie ragt beherrschend auf einem Felssporn gegenüber dem Dorf Kollmann über dem linken Eisackufer empor und blickt auf die über den Fluss führende Brücke nach Gröden herunter.

Das Schloss wurde wahrscheinlich um 1173 erstmals urkundlich erwähnt, damals noch als Sitz der Herren von Trostburg bezeichnet. Die Burg ist mit Elementen der spätgotischen Zeit ausgestattet und noch in sehr gutem Zustand. Im Inneren birg sie eine großartige und berühmte Stube mit vollständiger Täfelung und reich verzierter Balkendecke.

Auch die Bibliothek, welche unter anderem eine der berühmtesten ihrer Zeit ist, der Rittersaal, der Speisesaal und noch weitere Räumlichkeiten mit wertvollen zeitgenössischen Möbeln sind einen Besuch wert.

Im Jahre 1981 kommt die Trostburg offizielle durch Schenkung in den Besitz des Südtiroler Burgeninstitut, damals die einzige Möglichkeit, die Burg vor dem Schicksal einer Ruine zu bewahren. Diese Institution ist heute bemüht, den eigenen Charakter der Burg zu erhalten und trotzdem der Öffentlichkeit die Tore zu öffnen.

Öffnungszeiten:
> Besichtigung von Gründonnerstag (Donnerstag vor Ostern) bis Ende Oktober nur mit Führung möglich
> Montag Ruhetag
> Weitere Informationen unter Tel. +39 0471 654401

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